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Fachtagung am 7. November 2007 in Kassel - ein voller Erfolg

Die Fachtagung war nach Meinung aller Besucher ein großer Erfolg. Machen Sie sich selbst ein Bild und lesen Sie die schriftlichen Zusammenfassungen der Beiträge der Referenten.

Ambulant betreute Wohngemeinschaften - Welche Aufgaben haben die beteiligten Akteure bei Qualitätssicherung und Verbraucherschutz? Unter dieser Fragestellung trafen sich am 7. November 2007 Experten aus allen Beteiligungsebenen von ambulant betreuten Wohnemeinschaften um den "Stand der Dinge" zu diskutieren.

Einen chronologischen Bericht vom Ablauf der Tagung mit den entsprechenden Beiträgen der einzelnen Referenten (mit Fotos derselben) präsentieren wir Ihnen nachfolgend.

Die Tagung wurde nach einer Begrüßung durch Angelika Winkler von der Alzheimer Gesellschaft Brandenburg als Mitverantwortliche für das Bundesmodellprojekt durch einen Vortrag von Petra Weritz-Hanf vom BMFSFJ eingeleitet, die wesentlich zur Realisierung beigetragen hat. Lesen Sie hier den Text ihres Referats.

Danach stellte der Projektmitarbeiter Klaus-W. Pawletko, Geschäftsführer der Freunde alter Menschen e.V., den aktuellen Stand des Projekts vor. Lesen Sie eine Zusammenfassung seiner Ausführungen.

Die "Schnittstellen" der WGs wurden von Sabine Tschainer, aufschwungalt aus München, präsentiert.

Das Verhältnis zum Heimrecht wurde auf unterhaltsame Weise von Dr. Jonathan Fahlbusch vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V beleuchtet.

Ambulant betreute WGs und das SGB XI waren das Thema von Paul Schmäing vom VdAK e.V.

Nach der Mittagspause stellte Michael Willamowski vom Sozialamt der Stadt Münster die dortigen Überlegungen und Handlungen zur Qualitätssicherung durch Leistungsvereinbarungen nach § 75 SGB XII vor.

Mit Spannung wurde der Beitrag von Reinhard Fröhner aus Gelsenkirchen, der als Sohn eines demenzkranken Vaters, der in einer Wohngemeinschaft lebt, die Rolle von Angehörigen bei einer Konstruktion der geteilten Verantwortung beschrieb.

Aus der Perspektive eines ambulanten Pflegedienstes beschrieb anschließend Ina Achilles von der Hamburger Gesundheitshilfe ihren Part bei und ihre Erfahrungen mit der geteilten Verantwortung in ambulant betreuten Wohngemeinschaften.

Die Perspektive einer bürgerschaftlich organisierten Verbraucherschutz-Instanz stellte Annette Schwarzenau vom Verein "Selbstbestimmtes Leben im Alter" vor. Sie beantwortete die Frage, wie Verbraucherschutz durch eine "3. Instanz" funktionieren kann.

Nach der Kaffeepause fasste Dieter Lang von der Verbraucherzentrale Bundesverband die Interventionsansätze zur Qualitätssicherung in den einzelnen Bundesländern zusammen.

Die Zusammenfassung der Beiträge und den Ausblick auf die kommenden Aktivitäten des Projekts "Qualitätssicherung in ambulant betreuten Wohngemeinschaften übernahm am Ende der Tagung Astrid Grunewald-Feskorn, die das Bundesmodellprojekt als Mitarbeiterin der Alzheimer Gesellschaft Brandenburg vertritt.



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